Stress

In Kursen und Coachings arbeite ich mit Menschen, die unter Stress leiden, wenngleich der verbreitete Gebrauch dieses Begriffs etwas in die Irre führt; denn Stress ist keine Eigenschaft der Außenwelt, wie zB ein "stressiger Job".

 

"Tadle nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst" heißt es in Japan.

 

Stress ist eine Reaktion meiner Innenwelt. Sie versucht, sich an äußere Anforderung anzupassen. Gelingt das, spricht man von positivem Stress, ohne den würden Menschen kaum große Leistungen vollbringen können. Erst wenn diese

Anpassung misslingt, spricht man von negativem Stress (Distress).



Natürlich leben wir in einer Zeit, die geprägt ist von zunehmendem

Leistungsdenken und Druck in der Arbeitswelt. Umso wichtiger ist es,

 

  • innere Stärke und Klarheit zu kultivieren
  • sich seiner individuellen Kraftquellen bewusst zu sein
  • eine Idee davon zu haben, wofür das eigene Leben eigentlich da ist.

Je anspruchsvoller die Bedingungen sind, desto wichtiger ist es, sich intelligent anzupassen. Das heißt auch, Grenzen zu erkennen und - genauso wichtig - anzuerkennen.

 

In Trainings zur Burnout-Prävention erarbeite ich mit Gruppen ein differenziertes und individuelles Verständnis von Stress, sowie geeigneten Gegenmaßnahmen.

 

Im Coaching erforsche ich im Vier-Augen-Gespräch mit Klienten, was in ihrer Innenwelt negativen Stress entstehen lässt und wo ein Weg liegen könnte, um zu einem eher heiteren und gelassenen Umgang mit den Anforderungen der Außenwelt zu kommen.

 

Dabei spielt Achtsamkeit eine wichtige Rolle. 

 

Artikel "Die gestresste Hochschule" in der Hochschulzeitung der Hochschule für Technik Stuttgart, März 2013
In diesem Artikel beschreibe ich - bezogen auf die Lage an der Hochschule - wie Stress wahrgenommen wird, wie er entsteht und was getan werden kann.
Leitartikel Stallgeflüster Nummer 39-1.p[...]
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